Alten Drucker Star-NL-10 unter Debian/Testing betreiben

debian user german

Peter
Hallo,
ich habe hier noch einen funktionierenden Star-NL-10 (9-Nadeldrucker)
herumstehen, den ich jetzt an meinem Debian-Rechner angeschlossen habe.
Es gibt dafür sogar den passenden Treiber, aber er funktioniert nicht.
Wenn ich Star-NL-10 als Treiber auswähle, dann druckt er bei Testseite nur
irgendwelche wilden Zeichen, und nach jeder Zeile einen Formfeed.
Habt ihr eine Idee, was ich da machen muß?

Ciao
  Peter Schütt
                                            
Gernot
Hi,

am  9 Jun schrieb Peter Schütt:

Solch alte Kisten hatten gerne ein Mäuseklavier (Dip-Schalter), mit
denen sie zwischen verschiedenen Emulationen umgeschaltet werden
konnten. Die dort eingestellte müsste zum Treiber passen oder passend
gemacht werden. Fiele mir als mögliche Ursache ein.
Man wird mit Cups oder so aber vermutlich nicht glücklich, weil Cups
(und auch Win heutzutage) alles im Grafikmodus druckt, und das ist bei
den alten Dingern schnarchlahm und laut.
Evtl. statt Cups irgendeinen alten lpr (apt-get lpr - den originalen
BSD-LPR. oder lprng) nehmen. Damit kann aber vermutlich OpenOffice oder
so nicht drucken, das eignet sich nur zum Druck von Config-Files oder
ASCII aller Art.

mfg.
Gernot
                                            
Stefan
Falsch. OpenOffice sowie jede andere Anwendung kann mit lpr umgehen. Das
tolle an LPR ist sogar, dass du mit einem Windows-Client ohne Umstände
einen LPR-Druckerport anlegen kannst, und direkt an lpr deine
Druckaufträge übergibst. Kein Umweg über Samba oder Cups.

Das einzige was man beachten sollte ist, dass man z.B. den apsfilter
installiert, welcher sich um die Filterung des Inputstroms aus
OpenOffice kümmert und korrekt an z.b den ParallelPort übergibt.

Gruß

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Gernot
Hi,

am  9 Jun schrieb Stefan Bauer:

Irreführend!
Das allein nutzt nichts.
OO erzeugt Postscript. Das kann der Drucker nicht. Und lpr alleine auch
nicht.


Und ich schrieb, dass Grafik-Drucken nicht das ist, was man auf einem
9Nadler will. Da könnte er dann auch Cups + Gehörschutz nehmen.

Für einen gute Zusammenarbeit mit einem alten Nadler müsste OO usw.
selbst Unterstützung für den Drucker enthalten (und dann mit den
Steuerbefehlen für Fett, Kursiv usw. arbeiten und die interne Schrift
des Druckers benutzen, statt einen ttf/ps-Font als Grafik zu rendern).
Das letzte Programm aber, was das konnte, war wohl WordPerfect (5.1 oder
so).

mfg.
Gernot