Windows NTFS und Linux, Paragon und Captive

debian user german

Christian
Hallo,

bisher fand ich an Informationen zum Windows Dateisystem NTFS, dass man es
unter linux read-only mounten kann. Falls man Schreibzugriff wünscht, gäbe
es entweder Paragon NTFS for Linux (komerziell) oder das langsame Captive.

Hat jemand Erfahrungen oder weitere Informationen zu diesem Thema?

Vielen Dank,

Christian
                                            
Gebhard
Letztes Jahr wurden Capitive und Paragon in der c't getestet. Ich finde 
die Ausgaben nicht mehr aber das Fazit war, dass der Schreibzugriff für 
Passwortzurücksetzen und solche Sachen ganz nützlich sei, m.a.W., vergiss 
es. Man kann sich einen Bereich mit FAT formatieren, oder sich mit 
Lesezugriff zufrieden geben. Mir reicht letzteres völlig, zur Not hat man 
halt ein paar Dateien doppelt, so what. 
Sowas wie .mdb-Dateien mit StarOffice bearbeiten können (s. aktuelle c't) 
finde ich da bei weitem attraktiver
Gruß Gebhard
                                            
dirkfinkeldey
Tim Boneko schrieb:

Übersetz dir doch einen eigenen Kernel , dan kannst du den 
schreibzugriff für NTFS einschalten .

Es steht zwar experimantel dran aber ich halte eine Unterstützung durch 
den Kernel für besser als eine extra Software .

Mit freundlichen Grüßen dirk Finkeldey
                                            
Andreas
Hast du das schonmal selbst ausgetestet? Ich hab ja auch die eine oder
andere "EXPERIMENTAL" Option im Kernel, aber vom Schreibsupport fuer
NTFS wuerd ich lieber die Finger lassen.

1. Du kannst nur in bestehenden Dateien schreiben.

2. Beim naechsten Windows-Boot darfst du kraeftig Daumen druecken, dass
das chkdsk nicht "aufgibt" und dein Windows ueberhaupt bootet.

Andreas, der das nicht ausprobiert hat, sondern hier nur gelesene
Erfahrungsberichte wiedergibt und sich freuen wuerde wenn jemand mit
besseren Erfahrungen obiges widerlegt